Aktuelles aus dem Theaterverein

Aktuelles aus dem Theaterverein


Good bye, my friends, farewell

Das Abschiedskonzert von Jutta Czurda

 

Nun wird es ernst. Jutta sagt farewell... zu unserer großen Freude musikalisch am 

Samstag, 29.04.2023 um 19.30 Uhr und 
Sonntag, 30.04.2023 um 18.00 Uhr

Karten über die Theaterkasse


10 Jahre Champagnertreff im Stadtheater

Das fränkische Jubiläum mit Fitzgerald Kusz und Klaus Brandl am 23.02.2023


Seit nunmehr 10 Jahren lädt der Theaterverein zu seiner Benefiz-Reihe „Champagnertreff". In den allen Jahren konnte das Publikum namhafte Künstlerinnen und Künstler erleben und mit ihnen in der gemütlichen Atmosphäre des Nachtschwärmer-Foyers ins Gespräch kommen.
Zum 10-jährigen Champagnertreff-Jubiläum wurde es richtig schön fränkisch – und für diese besondere Vorstellung das Große Haus gebucht. Der mit zahlreichen Auszeichnungen geehrte Schriftsteller, Sprachkünstler und Mundartdichter Fitzgerald Kusz bescherte den mehr als 200 gut gelaunten Besucherinnen und Besuchern einen vergnüglichen Nachmittag.

Begleitet von dem Gitarristen, Komponisten und Sänger Klaus Brandl, gab er aus seinem Gedichtband „Sunnablumma" so einige „Gschichtli" zum Besten. Hier fand sich Autografisches neben engagierten Gedichten zu Lockdown, Zukunft und Natur. Sein Ton ist unverwechselbar. In seinen Gedichten erkennt sich der Franke wieder – und der Rest der Welt den Franken.

Rund 25.000 Euro beträgt der Reinerlös der Champagnertreffs, die auf Initiative unserer stellvertr. Vorständin Ursula Osel seit Juli 2013 eingespielt wurde und ausschließlich Projekten des Stadttheaters zugute kommt.

Ein guter Grund, auf die mindestens nächsten 10 Jahre das Glas zu heben.


Premium-Mitglieder bei der Hauptprobe von "Perplex"

am 08.02.2023

So ein richtiger Neujahrsempfang war es nicht mehr, aber das erste Wiedersehen im neuen Jahr war für die geladenen Premium-Mitglieder und Sponsoren des Theatervereins wieder ein fröhliches. Nach der „Weißen Rose" und dem „Kirschgarten" Ende letzten Jahres, wurde wieder einmal etwas unerwartet anderes geboten.

Die Leitende Dramaturgin am Stadttheater, Astrid Reibstein, gab eine Einführung in das Stück, das surreal-komisch um die große Frage handelt: Woher kann ich wissen, wer ich bin? Zwei Paare glauben es zu wissen – meistens jedenfalls. Danke an Werner Müller, der uns diesen höchst vergnüglichen Abend ermöglichte.

 

 


Mitgliederversammlung am 14.12.2022

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Tagten wir im November 2021 Corona-bedingt noch mit viel Abstand im Großen Haus auf der Bühne, mit nicht alltäglichem Blick in den Zuschauerraum, trafen sich die Mitglieder und Jubilare dieses Jahr im gemütlichen Nachschwärmer-Foyer.

Nach seiner Begrüßung gab der erste Vorsitzende, Dr. Peter Hauser, zunächst einen allgemeinen Überblick über die Tätigkeiten des Vorstands. Im Anschluss daran bat er die Stellvertreterinnen sowie die Beiräte und Beirätinnen detailliert zu berichten:

Angelika Franzen informierte über die Theaterfahrten nach Augsburg und Krumau, die wieder an Umfang zunehmenden Mitgliederbriefe und wies auf die  Internetseiten des Theatervereins als Informationsquelle hin.

Ursula Osel, immer auf der Suche nach Künstlern für die Champagnertreffs, freut sich im neuen Jahr schon einmal zwei davon anbieten zu können. Als Betreuerin der Premium-Mitglieder und Mäzene dankte sie Werner Müller für die Teilnahmen an den Hauptproben.

Birgit Bayer-Tersch lobt das ungebrochene Engagement der kreativen Bäckerinnen nebst Kaffeemeisterin Julia Vitez beim Theaterfest. Des Weiteren ist sie in einem Team engagiert, das sich verstärkt um die Wiederbelebung der Schulplatzmiete an Fürther Schulen kümmern will. Durch die Vielfachbelastungen während der Corona-Jahre sind einige Schulen nicht mehr so aktiv. Für die Schüler sollte ein Theaterbesuch jedoch ein- bis zweimal im Jahr mit auf dem Stundenplan stehen – sind sie doch auch zukünftige Theatergänger oder auch Theatervereinsmitglieder.

Interessant war Iris Ronges Betrachtung der Mitgliederentwicklung der letzten Jahre. Lediglich 2021 hatten wir mehr Austritte d. h. 70 Austritte und nur 17 Eintritte, ansonsten hielten sich Ein- und Austritte einigermaßen die Waage. Erfreulich: Alle Austritte waren alters- oder umzugsbedingt, niemand kündigte seine Mitgliedschaft im Groll. 2022 hatten wir wieder mehr Ein- als Austritte zu verzeichnen. Die Altersstatistik ließ jedoch aufhorchen: Die Mehrheit der Mitglieder ist weit über 60 Jahre alt, bei der Zahl „13 Mitglieder zwischen 20 bis 40 Jahren" kam doch einiges Schmunzeln auf. Wir müssen dringend junge Menschen fürs Theater gewinnen.

Schatzmeister Jürgen Kunstmann informierte über die Finanzen des Theatervereins. Silvia Porstner als Kassenprüferin in Personalunion für Hans Studtrucker, der dieses Mal nicht dabei sein konnte, bestätigte die Richtigkeit der Buchführung. Frau Porstner stellte den Antrag zur Entlastung des Vorstands: einstimmig. Wegen eines Formfehlers im letzten Jahr musste über die Genehmigung der Satzungsänderung nochmals abgestimmt werden: einstimmig. Die geänderte Satzung kann somit in Kraft treten.

Im Bericht des Intendanten wies Werner Müller auf die Schwierigkeiten im Personalbereich während der Corona-Schließungen hin. Insbesondere der Technische Bereich war davon betroffen, erholt sich aber wieder langsam. Anfang 2023 sollen alle offenen Stellen wieder besetzt sein. Sichtlich erfreut berichtete er über die wieder steigende Zahl der Abonnenten. War die Vor-Corona-Zahl 6200, ist sie zuletzt wieder auf 5000 gestiegen. Ausdrücklich lobte er die gute Zusammenarbeit mit dem Theaterverein und die schnellen Entscheidungswege bei der Unterstützung diverser Theaterprojekte.

Zum Jahresende aus dem Beirat verabschieden wollte sich Dr. Werner Rossmanith, dem er knapp 30 Jahre angehörte. Der Vorsitzende dankte ihm für sein langjähriges Engagement bei er Erstellung der Mitgliederbriefe, Organisation der Talentpreise und die stets gute Zusammenarbeit.

Dann war es aber höchste Zeit für die Ehrungen der Jubilare, von denen einige wegen des einsetzen starken Schneefalls leider nicht teilnehmen konnten. Geehrt wurden 25, 30 und 35 Jahre Mitgliedschaft. Diese konnte auch der langjährige frühere Vorsitzende, Rainer Heller und seine Frau Christa, feiern. Für 45 Jahre lange Treue wurden Renate und Klaus Göbel geehrt. Auf stolze 50 Jahre Mitgliedschaft können Familie Ludwig und die SPD-Stadtratsfraktion zurückblicken.

35 Jahre Mitgliedschaft: Christa und Rainer Heller

45 Jahre Mitgliedschaft: Renate und Klaus Göbel

 

Zweimal freuen konnte sich Stadträtin Maria Ludwig: Zum einen über die Ehrung für 25 Jahre Zugehörigkeit, zum anderen, stellvertretend für Maurice Schönleben, für 50 Jahre Mitgliedschaft der SPD-Stadtratsfraktion.

Als Gast des Abends hieß Dr. Hauser den Fürther Referenten für Soziales, Jugend und Kultur, Herrn Dr. Benedikt Döhla, willkommen. Er ging kurz auf die auch in den städtischen Referaten angespannte Personalsituation ein, betonte dabei aber, dass der Kulturbetrieb darunter nicht leiden sollte. Das Stadttheater erfülle dabei eine wichtige Funktion.

Er berichtete vom Entscheidungsprozess in der Personalfindung um die neue Intendantin Silvia Stolz, bei der neben Werner Müller auch der erste Vorsitzende des Theatervereins imGremium saß. Auch betonte Dr. Döhla die Wichtigkeit, junge Menschen noch in der Schulzeit zum Theater zu führen. Er unterstützt dabei das Team von Birgit Bayer-Tersch.

Mehr junge Menschen mit dem Theater vertraut zu machen, sie ein wenig vom Smartphone wegzulocken, war auch für die anwesenden Mitglieder ein wichtiges Thema und es wurden einige interessante Vorschläge wie z. B. Restkarten auf Facebook, etc. diskutiert.

In seiner Zusammenfassung verglich Dr. Peter Hauser den Theaterverein mit einem Dampfer, der trotz einiger Unwetter auf Kurs bleibt und seinen Dienst tut. Dies mit Unterstützung einer eingespielten Mannschaft, die das Ohr an den Zeichen der Zeit hat und natürlich den Passagieren, unseren geschätzten Mitgliedern, die uns ihr Vertrauen entgegenbringen und unsere Projekte großzügig unterstützen.
Dafür unser herzlicher Dank.

 Fotos: Thomas Langer


Premium-Mitglieder bei der Hauptprobe von
"Die weiße Rose" am 25.11.2022

Wie die leitende Dramaturgin Astrid Reibstein in ihrer Einführung in das Stück bemerkte, ist der Name zumindest in Deutschland leicht irreführend, erinnert er uns doch gleich an die Widerstandsorganisation und Sophie Scholl. Das ukrainische Märchen geht aber sehr viel weiter zurück. Und wer jetzt an eine Babuschka denkt, die mit Kinderchen am Ofen sitzt und Äpfel schält, sitzt nochmals einem Irrtum auf.

Die Inszenierung des Stadttheaters unter der Leitung der russischen Regisseurin Katja Ladynskaya entpuppt sich als farbenfrohes, Hiphop-Ballett (Choreographie Beate Höhn), das die Handlung auf berührende Art und Weise vermittelt: Dem Mädchen Lana gelingt es, sich und ihren Bruder Saschko zu retten. Sie entdeckt mutig und mitfühlend die inneren Werte eines „Ungeheuers" und befreit es so von seinem Fluch.

Beide mussten vor dem Krieg in ihrem Land fliehen, die weiße Rose steht für Heimat und die Freiheit, wie Katja Ladyskaya in einem Interview erzählt. Am Schluss wird gemeinsam eine weiße Rose gepflanzt, um den Anfang für einen Rosengarten für alle zu machen. Tänzerisch dabei helfen die drei Waldgeister mit den schönen Namen Mavka, Vydymo-Nevydemo und Ta scho grebli rve. Ein Stück, das zu verzaubern vermag.

Fotos: Thomas Langer


Der Theaterverein gewinnt den Penny Förderkorb zum dritten Mal

 
Nach 2018 und 2019 profitieren in diesem Jahr unser Theaterverein, und mit ihm die Fürther Förderschülerinnen und Förderschüler, bereits zum dritten Mal von Geldern aus dem Penny Förderkorb.

Erstmals wurde in diesem Jahr sogar der 1. Preis unserer Postleitzahlen-Region gewonnen, so dass wir zu den bundesweit 260 Siegern aus 3000 Bewerbungen gehören.

Die Bewerbung, die Johannes Beissel (Theatervereinsmitglied und Theaterpädagoge am Stadttheater)  abgegeben hatte, überzeugte nicht nur die Fach-Jury, sondern auch die Teilnehmenden am Online-Voting.

Was bedeutet das konkret?
1500 Euro Direkt-Gewinn plus ein Jahr lang alle Spenden, die in Penny-Märkten der Region über „Stimmt so" an der Kasse für ein Aufrunden zum nächsten 10 Cent Betrag geleistet werden, gehen an den Theaterverein für das von Johannes Beissel initiierte Förderschulprojekt.

Das gewonnene Geld aus dem 1. Preis des Penny-Förderkorbs kommt auch in diesem Jahr Fürther Förderschülerinnen und Förderschülern zu Gute und sorgt dafür, dass jede und jeder von ihnen mindestens ein kostenloses Theatererlebnis mit einem theaterpädagogischen Rahmenprogramm erleben kann.

Die Fach-Jury hatte aus allen Anträgen der Region dieses Jahr als einzige beide Bewerbungen ausgewählt. Somit ging auch der Sieg für das letztlich entscheidende Online-Voting für den 2. Preis an den Theaterverein. Mit 1000 Euro werden die Aktivitäten des Kinder- und Jugendtheaterrats am Stadttheater Fürth unterstützt.

 


Premium-Mitglieder bei der Hauptprobe von
"Der Kirschgarten"

Diese Hauptprobe war eine außergewöhnliche, nämlich die Antwort auf die Frage, wie die Situation „das Wasser steht Menschen bis zum Hals" auf der Bühne ausgedrückt werden kann. Regisseurin Mona Kraushaar fand dazu  die naheliegende Lösung – das Wasser kommt auf die Bühne. Und da mussten alle durch...waten, stapfen, schlendern.

Knapp 20 Premium-Mitglieder des Theatervereins folgten der Einladung von Intendant Werner Müller, die am Samstagabend, dem 15.10.2022 stattfand. Dramaturgin Julia Thurn gab im Vorfeld eine Einführung in das Stück, servierte die ‚Appetizer' für die Neuinszenierung, eine Eigenproduktion des Stadttheaters, die, wie Gäste bald zu sehen bekamen, kräftig entstaubt auf die Bühne kam.

Im Drama „Der Kirschgarten", das Anton Tschechow 1904 vollendete, ist das durch stadtnahes Wohnen bedrohte Idyll auch gut 100 Jahre später noch ein aktuelles Thema. Wer wird siegen, die Kindheitserinnerungen der Andrejewna, die sich ihre eigene Welt geschaffen hat, oder schnöde Mammon, der die Insolvenz abwenden könnte, aber was dann? Tschechow schrieb sein Stück über den Wertewandel, neureiche Emporkömmlinge und die Stolpersteine der Nostalgie in einer Zeit rasanter industrieller Entwicklungen.

Das hervorragende Ensemble arbeitet die illustren Charaktere in tragisch-komischen Szenen heraus, nimmt die Zuschauer mit, immer durchs Wasser einer Entscheidung entgegen, gegen die sich doch immer wieder gewehrt wird. Der Gegenwart bist du erst dann gewachsen, wenn du die Vergangenheit hinter dir lässt, heißt es im Stück. Und mit Oligarchen ist nicht gut Kirschen essen! Da kann Andrejewna noch so wehmütig auf ihrem Schaukelpferd wippen. 


Fröhliches Theaterfest am 25.09.2022

Ach, so viel Regen zur Eröffnung der Theatersaison 2022/23 hätte es nun wirklich nicht gebraucht. Zumindest nicht von 13.00 bis 18.00 Uhr. Doch die Theater-Crew war vorbereitet. Die Darbietungen wurden in den Großen Saal, auf die große Bühne verlegt, was für die Künstlerinnen und Künstler – und natürlich auch für die Zuschauer –  in Hinblick auf die Akustik ein besonderes Erlebnis war.

Der Kuchenverkauf des Theatervereins fand unter der Leitung von Birgit Bayer-Tersch im Eingangs-Foyer statt, so dass niemand an den gespendeten feinen Torten- und Kuchenkreationen vorbeikam. An der Kaffeemaschine erprobt und wie immer gut nachgefragt, stand Julia Vitez, im Verkauf tätig waren Ursula Osel, Iris Ronge, Heike Schmitz und weitere, dem Theaterverein wohlgesonnene Unterstützerinnen. Über den Erlös von über 425 Euro freuen sich nicht nur der Theaterverein, sondern auch Johannes Beissel und sein Jugendprojekt, das damit unterstützt wird.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die Firma „Der Beck" für die großzügigen Kuchenspenden und alle anderen kreativen Backkünstlerinnen.

 


Theaterfahrt zum „Festival der Barockkünste"
nach Český Krumlov, Tschechien
16. bis 18.09.2022

 

Genau ließ es sich nicht mehr feststellen. Auch unsere Theatervereinsurgesteine  mussten passen. Geschätzt wurden 15 bis 20 Jahre, seit die letzte mehrtägige Theaterfahrt stattgefunden hatte. Aus dem ursprünglichen Termin, September 2020, wurde Corona-bedingt September 2022, aber jetzt war es soweit: 28 Mitglieder des Theatervereins machten sich am Freitag, 16.09.2022, erwartungsvoll auf die Reise nach Krumau.

 Am Samstagvormittag waren erst einmal Stadtführungen angesagt. Krumau ist ein ganz entzückendes Städtchen, in dem sich auch der Maler Egon Schiele gerne aufhielt,  war es doch der Geburtsort seiner Mutter. 

 

 Gemeinsam spazierten wir am Abend zum Schlosstheater auf die Burg, und waren natürlich schon sehr gespannt, was uns erwarten würde -  wir wurden nicht enttäuscht. Neben Stockholm und Gotha ist Krumau eines der wenigen noch bespielten Barocktheater mit Originalkulissen. Gespielt wurde „La Vaghezza del Fato" (Die Unbestimmtheit des Schicksals), eine Oper von Giovanni Buonaventura Viviani (geb. 15. Juli 1638 in Florenz, gestorben 1692 in Pistola, italienischer Komponist und Violinist).

Die Ausstattung, die prächtigen Kulissen, das Orchester bei Kerzenlicht - eine wunderbare Stimmung! Das Stück handelte von den Irrungen und Wirrungen der Liebe in drei Akten, und fand im letzten seinen Höhepunkt, als die Helden dem (Plüsch-) Bären getrotzt, die Maiden verteidigt und sich als Paare dann endlich gefunden hatten. Sehenswert dabei ein kleines Hündchen, das artig seinen Auftritt absolvierte. Begeisterter Applaus.

Ein weiter Höhepunkt im Anschluss war das barocke Feuerwerk im Schlossgarten, das die Besucherinnen und Besucher noch einmal begeisterte. 

Und dann war's auch schon wieder Sonntag und die Rückreise stand auf dem Programm. Wir fuhren über Budweis nach Pilsen, das auf halber Strecke liegt. Kleiner Stadtspaziergang mit Mittagspause, bevor es weiter gen Fürth  ging, wo wir am frühen Abend wieder wohlbehalten ankamen. 

Es war ein fröhliches Wochenende in Südböhmen. Wiederholung auf jeden Fall erwünscht.

Fotos: Georg Daubenmerkl und Johannes Rau


Theaterfahrt zur "Kischte" nach Augsburg am 15.07.2022

Was für ein schöner Tag!
Die Karten hatten wir ja schon im Dezember 2019 für Mai 2020 besorgt. Dann begannen die „Corona-Festspiele." Im Juli 2022, endlich, konnten sich 20 Mitglieder des Theatervereins auf die Reise machen. 

Nach einer schönen Fahrt durchs Donau-Ries kamen wir mittags an. Die Tische in Augsburgs ältestem Gasthaus, dem Bauerntanz, waren schon für uns gedeckt.

Gestärkt ging's zur Stadtführung. Wir besuchten den Goldenen Saal im Rathaus, erfuhren viel Interessantes über die historische Wasserwirtschaft, die 130 km Kanäle umfasst. Dann war's aber höchste Zeit für den Besuch der Augsburger Puppenkiste im historischen Heilig-Geist-Spital. Gemeinsames Abendessen mit Kartoffelpuffer Dr. Faust, Lilalu-Salat, Flammkuchen und Currywurst Holleschnitz.

Pünktlich um 19.30 Uhr begrüßte das Kasperle die „Bubele und Mädele" und alle zwischendrin schon recht politisch korrekt. Dann ging's auch schon los mit dem „Kabarett 2022." Einblicke gab's in die Ampelschule, in der sich Annalena, Markus, und Heiner mit Lehrer Olaf zofften. Herrlich, die so liebevoll und detailliert gestalteten Figuren, das durchdachte Bühnenbild.

Ein Feuerwerk von Sketchen, Pointen, Bonmots und Lebensweisheiten wurde gezündet. Wohltuend intelligent, es war ein Vergnügen, das Publikum begeistert. Ton- und Bildaufnahmen waren nicht erlaubt, worauf auch sehr geachtet wurde.

Deshalb, das nächste Mal einfach mitkommen!

 

           


Ein Abend in Gigerlasbrunn

Premium-Mitglieder bei der Hauptprobe der ersten
fränkischen Bieroper

Kurz nach Orpheus und Eurydike sorgte Intendant Werner Müller für einen weiteren Genuss und bierseliges Kontrastprogramm: Die Premium-Mitglieder des Theatervereins wohnten am 17.05.2022 der Hauptprobe „Zum Goldenen Giger" bei, Bernd Regenauers erster Bieroper. Zusammen mit Komponist Uwe Strübing und Regisseur (nebst Co-Autor) Christian Schidlowsky, ist ihm ein recht süffiges Werk gelungen.

Herz, Schmerz, Generationenkonflikt, Bürokratie und Familiengeheimnisse. Alles spielt sich am 60. Geburtstag von Winni Thürhauff ab, an dem auch das 175-jährige Bestehen der Brauerei gefeiert werden soll. Und ja, Bernd Regenauer kann auch singen, und das sogar recht gut. Zusammen mit den Nürnberger Symphonikern und einem erstklassigen Ensemble aus Sängerinnen und Sängern vereinte das Singspiel Wirtshausatmosphäre mit den wunderbaren Stimmen aus der Welt der Oper. Schee....

(Weiter Informationen zum Giger auf der Fanpage:

www.facebook.com/zumgoldenengiger)


Premium-Mitglieder bei der Eröffnung der Gluck-Festspiele 2022
„Orpheus und Eurydike" und dem Wuppertaler Tanztheater
Pina Bausch

Was für ein wunderbarer Abend, zu dem unser geschätzter Intendant Werner Müller die Premium-Mitglieder des Theatervereins am 29.04.2022 eingeladen hatte.

Beim Empfang vor der Aufführung lernten die Gäste einen gut gelaunten Michael Hofstetter, den Intendanten der Gluck-Festspiele 2022 kennen. Nach seiner Premiere in Wuppertal gab er den Auftakt der diesjährigen Gluck-Festspiele im Stadttheater Fürth und den erwartungsvollen Gästen eine Einführung in das Werk.

Über Pina Bausch und das Wuppertaler Tanztheater parlierte dessen Intendantin Bettina Wagner-Bergelt und gab interessante Einblicke über das Leben und Wirken dieser außergewöhnlichen Künstlerin. Die Proben der Tanzoper begleitete die langjährige Assistentin von Pina Bausch, die Choreografin Josephin Ann Endicot. Aus Wagner-Bergelts Bayreuther Heimat kamen auch zahlreiche Freunde und Bekannte ins Stadttheater nach Fürth.

Die Aufführung war ein Genuss für Augen und Ohren. Beginnend mit einem Orchester, das die Freude an der Musik spürbar werden ließ, dem Chor und Bläsern auf den Rängen begleitet vom einzigartigen Stil des Wuppertaler Tanztheaters.
Ein Abend, der nachhallte. Standing Ovations!

 


Premium-Mitglieder bei der Hauptprobe von
Ödön von Horváths „Der jüngste Tag" am 10.03.2022

Ein Kuss, das dadurch nicht rechtzeitig gestellte Signal, das Unglück mit 18 Toten und die darauf skurrile Aufarbeitung der Schuldfrage.

So ließe sich das „Volksstück" vom österreichischen Dichter Ödön von Horvát ((1901 – 1938) zusammenfassen, wären da nicht die Nuancen und Verstrickungen, die letztendlich zum „Jüngsten Tag" führen. Uraufgeführt wurde das Stück 1937 in der Tschechoslowakei.

20 Premium-Mitglieder hatten die Gelegenheit, im exklusiven Rahmen der Hauptprobe, den Geschehnissen beizuwohnen. Nach der Begrüßung durch den Intendanten Werner Müller, stellte Dramaturg Dr. Matthias Heilmann den Dichter näher vor und gab eine Einführung in das Stück.

Im Parkett nahm Regisseur Georg Schmiedleitner die Probengäste in Empfang. Ihm war die Freude der Inszenierung anzumerken, gerade weil auch eine ganz besondere Herausforderung zu bewältigen war: Der Hauptdarsteller, Stationsvorsteher Thomas Hudetz, ursprünglich gespielt von Stefan Maaß, fiel aus und musste innerhalb weniger Tage ersetzt werden. Diesem Kraftakt stellte sich Thomas Stang, Schauspieler, Regisseur und am Stadttheater als künstlerischer Leiter des Theaters für junges Publikum aktiv. Kompliment vom Regisseur: „Das zeigt, wie gut das Team ist, so etwas geht nicht überall".

Aus den FN am 14.03.2022: „Das Schöne an der Inszenierung ist ihre von fein bis tosend durchgängige Musikalität. Schmiedleitner nimmt Horvàths oft an Sprachlosigkeit grenzende Sätze wie eine Partitur. Der famose Norbert Nagel (Saxofon, Klarinette, Percussion) begleitet die Dialoge mit Raffinesse, stürzt sanft in Seelentiefen, macht Stummheit hörbar, reißt aus tückischen Beruhigungsfallen." Wie wahr, ein ganz besonderer Genuss für die Premium-Mitglieder des Theatervereins. Danke Werner Müller!


25 Jahre Ballettforum Franken e.V.

Glückwünsche vom Theaterverein an Julia Vitez

 

1997 gegründet als Förderverein für junge Talente, kann das BFF mit seiner Vorsitzenden Julia Vitez 2022 auf 25 erfolgreiche Jahre zurückblicken.

Mit dem Theaterverein ist Frau Vitez schon lange verbunden In seiner Laudatio würdigte der 1. Vorsitzende des Theatervereins, Dr. Peter Hauser, Julia Vitez als couragierte Organisatorin vieler Aufführungen wie z.B. dem "Fest der Talente" oder dem Ballettwettbewerb "Der Goldene Schuh". Bei diversen Events war sie stets eine treue Unterstützerin und natürlich eine geschätzte Freundin.


Als Dank für ihr Engagement übereichte ihr der Theaterverein bei einer kleinen Feier zum Jubiläum eine Spende über 3000 Euro.

Wir gratulieren und wünschen viele weitere, erfolgreiche Jahre.

Mehr zum Ballettforum Franken e.V. finden Sie unter:
https://www.ballettforum-franken.de

 

Jürgen Kunstmann, Ursula Osel, Dr. Peter Hauser, Julia Vitez, Dr. Claudia Städtler
(von links)


Circular Motion im Stadttheater

Der Theaterverein unterstützt Brückenbauprojekt

Zur großen Freude von Jutta Czurda, der Initiatorin des Brückenbau-Projekts, ermöglichte der Theaterverein mit einer Spende, dass das Kunstwerk 'Circular Motion' im Stadttheater bleiben kann.

Wie sie uns schreibt: "Hunderte von Menschen identifizieren sich über den Brückenbau mit unserem Theater und es ist eine solch besondere Wertschätzung, wenn sich diese Menschen durch das Kunstwerk in ihrem Theater nun bleibend repräsentiert fühlen dürfen."

Das wunderbare Mosaik ziert nun das Foyer im 2. Stock.

Wir freuen uns mit Jutta Czurda und ihren Brückenbauern!